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News – Klimaschutzprojekte im kommunalen Umfeld – Kommunalrichtlinie

Ab dem 1. Januar 2019 gibt es für Kommunen und Akteure aus dem kommunalen Umfeld neue Fördermöglichkeiten zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen. Mit der neuen „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld“ erweitert das Bundesumweltministerium (BMU) die Fördermöglichkeiten und den Kreis der Antragsberechtigten. So können beispielsweise Betriebe ab einer 25-prozentigen kommunalen Beteiligung ebenso wie Wasserwirtschaftsverbände, kommunale Entsorgungsunternehmen, Energieberaterinnen und -berater sowie Netzwerkmanagerinnen und -manager Anträge stellen. Besonders förderungsfähig bleiben finanzschwache Kommunen, Bildungsträger und Sportvereine.

Anträge im Rahmen der neuen Kommunalrichtlinie können ab dem 1. Januar bis zum 31. März 2019 und vom 1. Juli bis zum 30. September 2019 beim Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden. Die Richtlinie ist bis Ende des Jahres 2022 gültig.

Im Vergleich zur Vorgänger-Richtlinie entstehen nun verstärkt Fördermöglichkeiten in den Bereichen Mobilität, Abfall, Abwasser und Trinkwasserversorgung sowie Energie- und Umweltmanagement. Förderfähige Beispiele sind der Ausbau von Fahrradwegen, eine intelligente Verkehrssteuerung, emissionsarme Vergärungsanlagen, Energieeffizienzmaßnahmen in Klär- und Trinkwasserversorgungsanlagen und Sammelplätze für Grünabfälle. Bewährte Maßnahmen wie die Sanierung der Straßen- und Hallenbeleuchtung sind weiterhin förderfähig. Die Energieeffizienz-Anforderungen sind allerdings angestiegen.

Die Änderungen zielen auf kürzere Umsetzungswege ab und fördern Fokusberatungen. Zusätzlich werden Maßnahmen zum Aufbau und zur Pflege von Netzwerken zum kommunalen Austausch und anderen strategischen Maßnahmen unterstützt.

Gefördert wird unter anderem der Aufbau und Betrieb von Energiemanagementsystemen, insbesondere die Schulung von Personal, das Coaching durch externe Experten sowie die Beschaffung von Software und Messtechnik.

Sie interessieren sich für die Kommunalrichtlinie und Antragsplattform? Dann klicken Sie doch weiter zum BMU oder Projektträger Jülich:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU):
Informationen zur Kommunalrichtlinie

Projektträger Jülich | Forschungszentrum Jülich GmbH (PtJ):
Hier geht es zur Antragsplattform (Antragstellung ab Januar 2019)

Ihre Ansprechpartner

Geschäftsführer
Dr.-Ing. Dirk Schramm
Tel.: 036847 / 54 97 - 0

Kaufmännische Leitung
B.A. Maximilian Schramm
Tel.: 036847 / 54 97 - 0

Mail: m.schramm[at]ifegmbh.de