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News – Am 1. Januar 2019 gestartet: Richtlinie zu neuem Förderprogrammen für alle Firmen

Ab jetzt können Anträge beim BAFA und der KfW gestellt werden, um neue Energieeffizienzmaßnahmen umzusetzen. Das neue Programm ist offen für Unternehmen aller Branchen und Größen und bietet viel Spielraum bei der Wahl geeigneter Maßnahmen.

Um Unternehmen Investitionen in energieeffiziente Prozesse zu erleichtern, hat das Bundeswirtschaftsministerium die Förderprogramme in diesem Bereich neu ausgerichtet. Anstatt wie bisher die Fördergegenstände auf verschiedene Programme mit unterschiedlichen Voraussetzungen aufzuteilen, besteht seit dem 01. Januar 2019 ein einfacheres Modell: Das Investitionsprogramm „Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit“. Das aus vier Modulen bestehende Programm wird vom BAFA (direkte Investitionszuschüsse) und der KfW (Kredite mit Tilgungszuschüssen) gemeinsam umgesetzt.

Antragsberechtigt sind gewerbliche und kommunale Unternehmen, freiberuflich Tätige und Kontraktoren, unabhängig von ihrer Umsatzgröße. Auch Stadtwerke und Energiedienstleister können die Förderung in Anspruch nehmen.

Förderfähig: Standardkomponenten und Systemlösungen

Die neue Förderung ist bewusst technologieoffen gestaltet, um den Unternehmen die größtmögliche Freiheit bei der Umsetzung einer für sie passenden Lösung zu geben: Von hocheffizienten Standardkomponenten bis zu komplexen Systemlösungen ist förderfähig, was die Strom- oder Wärmeeffizienz deutlich erhöht und damit zur Senkung des Energieverbrauchs beiträgt.

Die Antragsteller können zwischen einem Zuschuss von 30 Prozent (40 Prozent für kleine und mittlere Unternehmen) der förderfähigen Kosten und der Finanzierung über einen zinsgünstigen Kredit mit einem entsprechenden Teilschuldenerlass wählen. Gefördert werden bis zu 10 Millionen Euro pro Antragsteller und Projekt.

Besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die ein Alternatives System nach SpaEfV oder ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 betreiben, birgt dieses Förderprogramm viele Vorteile. Viele Anforderungen an die Normen können besser umgesetzt und integriert werden. Beispielsweise Modul 3 – durch die Förderung der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR) und Sensorik zum Monitoring von Energieströmen können die Anforderungen an das Messkonzept der SpaEfV Anlage 1 (zu §3 Nr. 1) und Anlage 2 (zu §3 Nr. 2) umgesetzt werden. Auch eine Energiemanagement-Software als Grundlage für die ISO 50001 kann helfen, das Managementsystem im Unternehmen einzuführen und ist hervorragend geeignet, Energieeffizienzpotentiale zu bergen.

Sie möchten diese Fördermaßnahmen in Anspruch nehmen?

Hier finden Sie die offiziellen Informationen zu den geförderten Modulen des Investitionsprogramms. Mehr Informationen zu den Krediten mit Tilgungszuschuss finden Sie bei der KfW oder im Merkblatt 295.

 

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